Gibt es eine wirklich kostenlose iPhone Cleaner App, die auch tatsächlich funktioniert?

Auf meinem iPhone wird der Speicher knapp und alles wird langsamer. Im App Store gibt es jede Menge „kostenlose“ Cleaner-Apps, die entweder voller Werbung sind, versteckte Einschränkungen haben oder nach einem kurzen Scan ein Abo erzwingen. Kann jemand eine wirklich kostenlose iPhone-Cleaner-App empfehlen, die sicher Junk-Dateien, doppelte Fotos und große Videos löscht, ohne fragwürdige Upsells oder Datenschutzrisiken?

Kurze Antwort. Es gibt keine völlig kostenlose Wunder‑Cleaner‑App auf dem iPhone. Die meisten nerven mit Abos, Werbung oder Limits. iOS blockiert außerdem tiefes System‑Cleaning, daher ist jede App, die “1‑Tap‑Vollbereinigung” verspricht, übertrieben.

Was funktioniert, ist eine Kombination aus integrierten Funktionen plus einer sinnvollen Helfer‑App.

Das würde ich machen.

  1. Prüfen, was den Speicher frisst
    • Einstellungen → Allgemein → iPhone‑Speicher
    • Nach Apps sortieren und auf die größten tippen
    • Unbenutzte Apps auslagern. Daten bleiben, nur die App wird entfernt.
    • Alte Spiele und Social‑Apps löschen, die du nicht mehr nutzt.

  2. Fotos clever aufräumen
    • In Fotos → Alben → Zuletzt gelöscht. Diesen Ordner leeren.
    • Nach Videos sortieren. Lange 4K‑Videos zuerst löschen, sie fressen schnell mehrere GB.
    • “iPhone‑Speicher optimieren” in Einstellungen → Fotos aktivieren, damit die Vollauflösung in iCloud liegt, nicht auf dem Gerät. Braucht allerdings iCloud‑Speicher.

  3. Nachrichten‑Müll löschen
    • Einstellungen → Nachrichten → Nachrichten behalten → auf 30 Tage oder 1 Jahr stellen.
    • In einem großen Chat → auf den Namen tippen → Info → große Anhänge anzeigen → alte Videos und Bilder löschen.

  4. Safari‑ und App‑Cache
    • Einstellungen → Safari → Verlauf und Websitedaten löschen.
    • Bei Apps wie Instagram, TikTok, Reddit, Snapchat musst du die App löschen und neu installieren, um ihren Cache loszuwerden. Allein das bringt bei Vielnutzern oft 2 bis 5 GB frei.

  5. Cleaner‑App als Helfer, nicht als Wunderwaffe nutzen
    iOS erlaubt Apps nicht, System‑Caches wie unter Android zu löschen. Was eine Cleaner‑App gut kann, ist dir große Dateien, Duplikate und Medien‑Müll zu zeigen, damit du nicht alles manuell durchklicken musst.

    Eine Option ist die Clever Cleaner App. Sie konzentriert sich auf Fotos, Videos, Kontakte und ähnlichen Ballast. Sie scannt nach doppelten Fotos, verwackelten Aufnahmen und riesigen Videos und gruppiert sie, damit du sie im Bulk prüfen und löschen kannst, statt eine Stunde zu scrollen. Außerdem hilft sie, dein Adressbuch aufzuräumen, indem sie doppelte Einträge und unvollständige Kontakte findet.

    Du findest sie hier:
    smarter iPhone Speicherreiniger mit KI Foto und Dateibereinigung

    Wie bei jedem “kostenlosen” Cleaner musst du mit Einschränkungen oder Upselling rechnen. Nutze ihn, um die Handarbeit zu beschleunigen, verlass dich nicht darauf, dass er alles mit einem Tipp löst.

  6. Verhindern, dass der Speicher sofort wieder voll ist
    • Automatischen Medien‑Download in WhatsApp, Telegram usw. deaktivieren, wenn du nicht jedes Meme speichern musst.
    • Sprachmemos nach dem Teilen automatisch löschen.
    • Offline‑Downloads in Spotify, Netflix, YouTube im Blick behalten.

Wenn du die größten Speicherfresser entfernst und App‑Caches durch Neuinstallation schwerer Apps killst, wird das Handy in der Regel deutlich flotter. Wichtig ist, alle paar Wochen eine kleine Aufräumrunde zu machen, statt zu warten, bis iOS “Speicher voll” meldet.

Kurze Antwort: Der „komplett kostenlose, ein-Tipp, keine Werbung, räumt alles auf“-iPhone-Cleaner, den du suchst, existiert im Grunde nicht. Wenn es ihn gäbe, würde Apple ihn vermutlich in Rekordzeit direkt in iOS einbauen.

Ich stimme dem meisten von dem zu, was @viajeroceleste gesagt hat, würde aber ein paar Punkte anders gewichten und ein paar Aspekte ergänzen, die selten erwähnt werden:

  1. iPhone‑Verlangsamung ist meist nicht nur Speicher
    Wenn der Speicher fast voll ist, hat iOS definitiv Probleme. Aber Ruckler liegen auch an:

    • Hintergrundaktualisierung, die völlig übertreibt
    • Zu vielen Widgets und Live‑Aktivitäten
    • Alter iOS‑Version auf alter Hardware

    Schnelle Checks, die die Performance verbessern können, ohne sich auf „Cleaner“-Apps zu fixieren:

    • Einstellungen → Allgemein → Hintergrundaktualisierung → für selten genutzte Apps ausschalten
    • Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate → auf die neueste stabile Version gehen, die dein Gerät gut verträgt
    • Das iPhone ab und zu neu starten. iOS ist gut, aber keine Magie.
  2. Wo ich leicht von der „keine Wunder‑Apps“-Meinung abweiche
    Nicht, weil es Wunder‑Apps gäbe, sondern weil einige Cleaner‑ähnliche Apps als Dashboards tatsächlich nützlich sind. Sie löschen keine tiefen System‑Caches, aber sie können:

    • Große, vergessene Dateien und alte Medien schneller sichtbar machen als manuell scrollen
    • Duplikate, Serienaufnahmen und fast identische Fotos gruppieren
    • Beim Sortieren von Kontakten helfen und überflüssige Einträge entfernen

    Ich sehe sie eher als „smarte Sortierer“ statt als Cleaner. Die eigentliche Magie steckt darin, was du löschst – nicht in geheimen Aktionen der App.

  3. Wann sich eine Cleaner‑App wirklich lohnt
    Wenn du zu tun hast mit:

    • 20.000+ Fotos und Videos
    • Jahrelangen Zufalls‑Screenshots
    • Einem Chaos aus doppelten oder halb leeren Kontakten

    Dann ist etwas wie Clever Cleaner App tatsächlich einen Blick wert. Es löst dein Speicherproblem nicht mit einem Tipp, kann aber deine Nerven retten.

    Speziell für iPhone‑Nutzer, ein smarter iPhone Speicher‑Cleaner mit KI‑Foto und Kontaktorganisation konzentriert sich auf:

    • Finden doppelter oder sehr ähnlicher Fotos
    • Erkennen unscharfer, minderwertiger oder fast identischer Bilder, die du längst vergessen hast
    • Auflisten riesiger Videos, damit du die schlimmsten Speicherfresser schnell löschen kannst
    • Aufräumen doppelter Kontakte und unvollständiger Einträge

    Es ist kein heiliger kostenloser Gral, es hat Grenzen und Upselling, wie @viajeroceleste erwähnt hat. Realistisch nutzt du es so: installieren, Scan laufen lassen, offensichtlichen Müll in Batches löschen, und alle „Abonnieren, um mehr zu bereinigen“-Hinweise ignorieren, bis du wirklich entschieden hast, ob es dir genug Zeit spart, um Geld wert zu sein.

  4. Dinge, die kaum jemand erwähnt, die aber richtig viel Speicher freimachen
    Zusätzlich zu dem, was schon genannt wurde:

    • Mail‑App:
      • Einstellungen → Mail → Accounts → jeden Account antippen und prüfen, ob „Mail‑Tage zum Synchronisieren“ extrem hoch ist. Riesige Mail‑Caches können mehrere GB fressen.
    • iCloud Drive und „Auf meinem iPhone“-Dateien:
      • Dateien‑App → Auf meinem iPhone und iCloud Drive → nach riesigen übrig gebliebenen Downloads, PDFs, unnötigen ZIPs suchen.
    • Kamera‑ oder Scanner‑Apps von Drittanbietern:
      • Diese behalten oft lokale „Kopien“, die du schon in Fotos oder in der Cloud hast. Ihre internen Galerien prüfen.
  5. Wenn du komplett gegen Abos bist
    Deine realistischen Optionen sind:

    • Eine dieser Cleaner‑Apps im kostenlosen Modus nur zum Scannen und manuellen Prüfen nutzen. Abo‑Nervmeldungen ignorieren.
    • Auf iOS‑Bordmittel und etwas Disziplin setzen:
      • Einmal im Monat: große Social‑Apps löschen und neu installieren, um deren Caches zu leeren
      • Einmal im Monat: in Fotos nach Größe sortieren und riesige Videos löschen
      • Alle paar Monate: Dateien, Mail und offline gespeicherte Inhalte durchgehen
  6. Was ich an deiner Stelle konkret tun würde

    1. Erstmal 5–10 GB manuell freiräumen, damit das iPhone nicht mehr „erstickt“.
    2. Einen Helfer wie Clever Cleaner App installieren und einmal nutzen, um Dubletten / Müllfotos zu killen und Monster‑Videos zu finden.
    3. Alles drosseln oder deaktivieren, was ständig im Hintergrund Daten lädt (Social‑Media, Podcasts, Offline‑Musik / Serien).
    4. Akzeptieren, dass „für immer kostenlos, keine Werbung, kann alles“ auf iOS ein Marketing‑Märchen ist, weil Apple Dritt‑Apps gar nicht erlaubt, das System wirklich tief zu reinigen.

Du kannst Speicher und Geschwindigkeit durchaus deutlich verbessern, aber die echte Lösung ist eine Kombination aus: etwas Handarbeit, einer brauchbaren Helfer‑App und weniger von dem Zeug, das dein iPhone jeden Tag wieder volllädt.

@nachtdromer und @viajeroceleste haben das meiste Praktische schon abgedeckt, daher fülle ich nur ein paar Lücken und widerspreche in einigen Punkten.

  1. ‘Cleaner‑Apps sind nur Dashboards’
    Dem stimme ich größtenteils zu, aber ich finde, sie können sich auch bei kleineren Mediatheken lohnen, wenn du jemand bist, der unterwegs nie aufräumt. Zum Beispiel ist ein monatlicher 5‑Minuten‑Durchlauf in einer Cleaner‑App für viele realistischer, als Fotos, Nachrichten, Dateien usw. ständig im Blick zu behalten.

  2. Wo der Speicherplatz sich wirklich versteckt, was bisher kaum betont wurde

  • WhatsApp / Telegram / Signal in der App selbst:
    • In jeder App unter Einstellungen → Speicher oder Daten → dort liegen oft Gigabytes an weitergeleiteten Videos und Memes.
    • Das ist getrennt von der Aufräumfunktion für iOS Nachrichten.
  • Podcasts:
    • Apple Podcasts und Apps von Drittanbietern speichern still jede Menge alte Folgen. Stelle automatisches Löschen für bereits gespielte Episoden ein.
  • Aufgeblähte Bereiche wie ‘Andere’ oder ‘Systemdaten’:
    • Wenn dieser Bereich riesig ist und nichts anderes es erklärt, kann ein vollständiges verschlüsseltes Backup auf den Computer und anschließendes Wiederherstellen ihn verkleinern. Nervig, aber manchmal die einzige Möglichkeit, merkwürdige Cache‑Aufblähungen loszuwerden.
  1. Realitätscheck zu Cleaner‑Apps
    Unter iOS bekommen sie alle keinen tiefen Systemzugriff, da sind wir uns einig. Wo ich etwas widerspreche, ist, wie schnell ihr Nutzen abgetan wird. Eine gute App ist im Grunde eine Power‑User‑Oberfläche für Dinge, die iOS gut versteckt.

Clever Cleaner App im Speziellen:

Vorteile:

  • Sehr schnell beim Auffinden nahezu identischer Fotos, Serienbilder und verwackelter Aufnahmen. Spart sehr viel Scrollen.
  • Gut im Gruppieren riesiger Videos, sodass du zuerst die 5 oder 10 schlimmsten Speicherfresser entfernen kannst.
  • Kontaktbereinigung ist wirklich hilfreich, wenn du seit Jahren Dubletten aus verschiedenen Mail‑Konten hast.
  • Das Design ist so überschaubar, dass auch wenig technikaffine Nutzer sie verwenden können, ohne Angst zu haben, den gesamten Kameraspeicher zu löschen.

Nachteile:

  • Der kostenlose Bereich ist eingeschränkt. Rechne damit, dass das Scannen ‘gratis’ ist, größere Stapelaktionen dich aber in Richtung Bezahlversion schubsen.
  • Keine Kontrolle über System‑Caches oder den mysteriösen Abschnitt ‘Systemdaten’, den manche fälschlich erwarten.
  • Wie andere Cleaner ist sie teils recht aggressiv bei dem, was als ‘ähnlich’ markiert wird, also musst du vor dem Löschen weiterhin prüfen.
  • Abo‑Hinweise können nerven, wenn du sehr empfindlich auf Upselling reagierst.
  1. Konkurrenz vs Clever Cleaner App
    Der generelle Ansatz von @viajeroceleste lautet: die eingebaute Speicherübersicht nutzen und mit einem Helfer die Medienbereinigung beschleunigen. Das passt gut zu der Arbeitsweise von Clever Cleaner App.
    @nachtdromer hat breitere Performance‑Optimierungen wie Hintergrundaktualisierung und Widgets hervorgehoben, was sinnvoll ist, aber keine Cleaner‑App, auch Clever Cleaner App nicht, behebt ein langsames iPhone, das wegen dauernder Hintergrundaktivität träge ist. Dafür musst du tatsächlich dein Verhalten und deine Einstellungen ändern, nicht nur Apps installieren.

  2. Zusatzperspektive: Leistung vs ‘Speicher voll’
    Du hast eine Verlangsamung erwähnt. Mehr freien Speicher zu schaffen hilft, aber bei älteren Geräten würde ich außerdem:

  • Bewegungen und aufwendige Grafikeffekte abschalten, um die Grafiklast zu senken.
  • Überflüssige Tastaturen und Erweiterungen von Drittanbietern entfernen.
  • Die Anzahl der Widgets und Live‑Aktivitäten auf Sperr‑ und Startbildschirm reduzieren.

Kurz gesagt: Es gibt keinen völlig kostenlosen Wundercleaner, und etwas Handarbeit bleibt immer. Die realistische Kombination ist: eingebaute Tools für die großen Hebel, ein Helfer wie Clever Cleaner App für die Vorauswahl bei Fotos, Videos und Kontakten und ein bisschen Disziplin, damit WhatsApp, Podcasts und Social‑App‑Caches nicht zwei Wochen später wieder alles unbemerkt volllaufen lassen.